Theater Lesung Inszenierungen

Montag, 8. August 2011 - Samstag, 13. August 2011
16:00
18:00
Brotfabrik Berlin, Caligariplatz 1, 13086 Berlin

Schmid 15 Zentimeter

Vom 10.8. bis 13.8.2011 gastiert Matthias Schmid in der Brotfabrik

 

BROTFABRIK Berlin - Caligariplatz 1 - 13086 Berlin
Eintritt: 12,- € / 8,- €

 

10. und 11.8.2011 - 21:00 Uhr

Matthias Schmid

„15 Zentimeter“

Eine Geschichte über den Duft der Liebe, die Macht des Sex & das schwarze Loch der Impotenz – frei nach Henry Charles Bukowski jr.

 

Der Autor
Wem ist der Name Henry Charles Bukowski jr. nicht geläufig ?

Geliebt und verdammt. Ein Schriftsteller der harten, direkten Zeile ohne schmückendes Beiwerk. Ein entlarvender Autor, der schmuddelige Aspekte des menschlichen Lebens und der Gesellschaft keineswegs ausspart.
Man verglich ihn mit Dostojewski und Rimbaud, mit Hemingway und Miller. Seine Kritiker nannten ihn den „Schreibweltmeister im Schwergewicht“.
Er ist komisch, erstaunlich absurd und angereichert mit Selbstironie.

Henry Charles Bukowski jr. hing in Bars herum, liebte klassische Musik und verwettete auf der Pferderennbahn so manches Hemd. Er las Schopenhauer und Céline, Hamsun und Nietzsche. Er war zweimal verheiratet und hatte eine Tochter. Den Großteil seines Lebens verbrachte er in den Armenvierteln von East-Hollywood.

Seine Gedichte, Short-Stories und Romane wurden in rund 20 Sprachen übersetzt. Zu seinen Freunden und Weggefährten zählten Sean Penn, Tom Waits, Bono und viele mehr. Die Stadt Los Angeles ernannte seinen alten, abgewrackten Bungalow zum offiziellen Kulturerbe und die renommierte Huntington Library, die in ihren Archiven sonst nur Shakespeare und Chaucer aufbewahrt, hat seinen Nachlass übernommen.
Die Liste seiner lumpigen Hilfsarbeiterjobs ist zu lang. Er war ein Taugenichts. Er war ein Stachel im Arsch der Gesellschaft. Er saß am liebsten allein zuhause und trank.
Er war unbeugsam, unbequem.
Er hatte Stil.

Das war Henry Charles Bukowski jr.:
 „Das Entscheidende ist, wie gut man durchs Feuer geht.“

 

Das Stück
Charivari-Netz.com inszeniert „15 Zentimeter“ auf tragisch komische Weise.
Matthias Schmid erzählt diese eine Episode aus seinem Leben, welche für ihn – am tiefsten Punkt, auf 15 Zentimetern – einen Wendepunkt bedeutete; und vielleicht auch für Sie !
Berauscht von sexueller Ekstase und eingeseift von romantischem Liebesglück schnuppert der Ex-Taxifahrer Moses an der Glückseligkeit trauter Zweisamkeit, die so verführerisch und unerwartet in sein Leben platzt, wie es nur einmal im Leben passiert.
Übermannt von alldem erkennt er – spät –, nicht auf einer rosaroten Wolke gestrandet, sondern impotent in einem schwarzen Loch gelandet zu sein.
Nur seinem urinnersten Instinkt verdankt er es, heute noch auf der Bühne stehen zu dürfen und …
Unter der Regie von Alexander von Reumont lässt sich diese Inszenierung vielleicht auf folgende Kernaussage subsumieren:
„In einem langen Leben gibt es vieles zu erinnern, und eben soviel zu vergessen. Sie werden lachen und Sie werden weinen.“

„Was nicht zuletzt mit Bukowskis kaputter Welt versöhnt, ist sein Humor, der nichts beschönigt, aber doch erlaubt, über eine unerträgliche Wirklichkeit zu lachen – ein existentieller, zutiefst humaner Humor.“ – Süddeutsche Zeitung –

„Eine Geschichte im typischen Stil Bukowskis, satirisch überhöht, obszön und gleichzeitig unwahrscheinlich komisch.“
– Badische Zeitung –

Zuschauerstimmen
„Eine ganze Weile sitzt er da – ganz gelassen und entspannt lässt er auf den Text warten. Man wird ganz gespannt und fragt sich: Kommt da noch etwas ? Aber dann geht es los. Man ist hin- und hergeworfen zwischen Staunen, Lachen, Weinen, die ganze Gefühlsskala geht rauf und runter im Laufe des Abends.  … Das Stück nach Bukowski schockiert und brüskiert zuweilen auch, aber gerade dadurch wird man zum Nachdenken und Besinnen auf sich selbst angeregt.“
„Ein unglaublicher Matthias Schmid! Sehr wandlungsfähig …“
„Ein Chamäleon, schillernd, schockierend, amüsierend! Ein beeindruckendes Stück. Beschäftigt die Gedanken noch lange danach.“
„… ein so brillantes, nachhaltiges, bleibendes, leichtes aber auch schweres Stück. … Einzelne Szenen werden mich noch lange beschäftigen.“
„… In beeindruckender Weise schlüpft Matthias Schmid in diesem Stück in die Rolle unterschiedlichster Charaktere. Das Publikum war begeistert. …“
„Ein Stück, das die Männerwelt bestätigt und die Frauenwelt verschreckt, jedoch auch aufrüttelt.“
„Absolut end-geile Vorstellung!“
„… Klasse Spielfreude. Kompliment zum Stück – mutig. Dynamisches, junges Theater. Chapeau.“
„Ich habe mich wunderbar amüsiert, wie lange nicht, …“
„… Danke für den Ohrenschmaus.“
„Wenn Sie die Wahrheit wissen wollen, dann bleiben Sie einfach sitzen und hören Matthias Schmid zu.“

 

 

Schmid novecento

BROTFABRIK Berlin - Caligariplatz 1 - 13086 Berlin
Eintritt: 12,- € / 8,- €

 

12. und 13.8.2011 - 21:00 Uhr

Matthias Schmid

"Novecento"

Die Legende vom Ozeanpianisten … eine märchenhaft-poetische Geschichte …

 

Der Autor
Das Theaterstück „Novecento“ wurde von Alessandro Baricco für einen Schauspieler verfasst.
Es ist eine Parabel über das Leben, über Einsamkeit, Träume und Sehnsüchte, die man hinter sich lassen muss, um sie zu erfüllen.

Das Stück
"Stell Dir vor: Ein Klavier. Die Tasten fangen an. Die Tasten hören auf. Sie sind nicht unendlich. Du bist unendlich und in diesen Tasten ist die Musik unendlich, die Du machen kannst."
Sein ganzes Leben auf einem Schiff zu verbringen ohne je den Fuß an Land gesetzt zu haben, das muss einen Menschen prägen.
Ein Leben lang auf der Reise zu sein, und dies aus freiem Willen, nicht mehr anders zu können, das ist beeindruckend und zugleich beängstigend.

Geboren wird dieser Sonderling im Jahr 1900 auf dem Überseedampfer "Virginian". Er wird gefunden, adoptiert und auf den Namen Novecento getauft.
Zeit seines Lebens wird Novecento dieses Schiff nie mehr verlassen, obwohl er einmal versucht ist, dieser kleinen Welt zu entkommen. Er möchte das Meer vom Land aus sehen. Ein absurder Gedanke. Doch im letzten Moment entscheidet sich Novecento anders. Er dreht der Welt den Rücken, für immer, kehrt zurück in seine Welt, unterhält weiter als Pianist die Passagiere und lässt ihre Erlebnisse, Hoffnungen und Wünsche in seine Musik einfließen. Als Ozeanpianist wird er weltberühmt.

"Novecento" schildert farbenprächtig eine Welt der Armen und Reichen, die gleichermaßen darauf aus sind, nach Amerika zu gelangen. Das Stück erzählt von Novecentos ganz eigener Musik, seinem Jazz, der sich von der offiziellen Unterhaltungsmusik unterscheidet, von Freundschaft und Freiheit – sowie vom Gefangensein in menschlichen Absonderlichkeiten.
All das spiegelt sich in einer ganz eigentümlichen Musik, die der Ozeanpianist Novecento in dieser Erzählung zu spielen vermag.
Woher er diese Gabe hat, bleibt ein Geheimnis.

Matthias Schmid erzählt diese märchenhaft-poetische Geschichte … nach Novecentos Motto: Du bist nicht verloren, solange du eine gute Geschichte auf Lager hast und jemanden, dem du sie erzählen kannst.

 

Pressestimmen

„ … hervorragend gelungen ist, ist das Bildhafte dieser ungewöhnlichen Geschichte umzusetzen. …“  – SZ –

Zuschauerstimmen

„ … Hut ab ... ein solch schwieriges Stück über die Dauer von 2,5 Stunden derart gut auf die Bühne zu stellen, ... einfach stark. …“

 

 

 

 

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